
Dorf- und Landleben
Sille
Selçuklu, Konya
Jahrtausendealte Talsiedlung 8 km nordwestlich von Konya mit Felsenkapellen, Steinhäusern und der Kirche der Hl. Helena (Aya Elenia).
Geschichte
Die Siedlungsspuren in Sille reichen bis ins Neolithikum zurück; in römischer und byzantinischer Zeit wurde es wegen seiner Lage an der Straße nach Jerusalem ein wichtiges religiöses Zentrum. Das nahe Kloster Ak Manastır soll auch von Mevlevi-Derwischen besucht worden sein. Bis zum Bevölkerungsaustausch 1923 lebten hier türkischsprachige orthodoxe Griechen und Muslime jahrhundertelang zusammen. In den Fels gehauene Räume an den Talhängen, eine Steinbrücke, ein Bad, die Çay-Moschee und restaurierte Herrenhäuser lassen sich heute zu Fuß erkunden. Der Sille-Stausee und die Landschaft ringsum sind beliebte Wochenendziele.
Fakten
- Lage
- Bezirk Selçuklu, etwa 8 km bis ins Zentrum
- Anreise
- Städtische Busse ab Stadtzentrum
- Eintritt
- Frei
- Besuchsdauer
- 2–3 Stunden
Reiseanlass
- Kostenlos
- Fotografie
- Tagesausflug
- Wandern
Lage
37.92759, 32.41908
Essen in der Nähe
In der Nähe sind keine Lokale verzeichnet.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende; Overture Maps
Bewertungen
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Quelle: Web derlemesi (doğrulanmalı): https://tr.wikipedia.org/wiki/Sille | https://en.wikipedia.org/wiki/Sille%2C_Konya | https://www.wikidata.org/wiki/Q4994437