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19 · Stadtführer

Çorum

Hauptstadt der Hethiter, Heimat der Leblebi

Çorum liegt im Kernland des Hethiterreichs, das im 2. Jahrtausend v. Chr. Anatolien beherrschte. Die Hauptstadt Hattuša bei Boğazkale ist mit ihren Mauern, monumentalen Toren und Tempeln UNESCO-Welterbe; im nahen Yazılıkaya finden sich Götterreliefs, in Alacahöyük Königsgräber der Frühbronzezeit und das Sphinxtor, und in Şapinuva bei Ortaköy wurden Tausende Tontafeln entdeckt. Im Stadtzentrum sind der Uhrturm von 1894, die Ulu Camii (Große Moschee), der restaurierte Veli Paşa Han und das Çorum-Museum im historischen Krankenhausgebäude sehenswert. Im Norden, im Kızılırmak-Tal, liegen in Osmancık die Bayezid-II.-Brücke und die Burg Kandiber, in İskilip in den Fels gehauene Gräber aus römischer Zeit. Çorum-Leblebi (geröstete Kichererbsen), İskilip-Dolma und die Almspezialitäten von Kargı runden die Reise ab.

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Orte

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Was wollen wir entdecken?

Praktische Infos

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Klima
Übergang zwischen Kontinental- und Schwarzmeerklima; Winter kalt, Sommer heiß und trocken.
Anreise
Die Provinz hat keinen Flughafen; nächster Flughafen ist Amasya Merzifon. Die Straße Ankara–Samsun führt durch die Stadt; Hattuša und Alacahöyük erreicht man am bequemsten mit dem eigenen Fahrzeug über Çorum und Sungurlu.
Hinweis
Hattuša erstreckt sich über ein weites Gelände; es spart Zeit, die Rundstraße innerhalb der Ausgrabungsstätte mit dem Auto zu fahren und die Tore zu Fuß zu besichtigen.
Museumskarte
In Hattuša, Yazılıkaya, Alacahöyük und den Provinzmuseen gilt die Müzekart; aktuelle Öffnungszeiten und Preise auf muze.gov.tr prüfen.
Beste Reisezeit
April–Juni und September–Oktober; im Sommer sind die Ausgrabungsstätten heiß und schattenlos.